MAGAZIN-Filmkunsttheater

Ta­ges­pro­gramm Pro­gramm­vor­schau Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Heute, 22. August 2019

Donnerstag 22. August

  • 16:00

    22. August 2019

    Kaffeeklatsch – Made in China

    Frankreich 2019
    Regie: Julien Abraham
    Buch: Julien Abraham, Frédéric Chau, Kamel Guemra
    Kamera: Julien Meurice
    Musik: Quentin Sirjacq
    Darsteller: Frédéric Chau, Medi Sadoun, Julie de Bona, Steve Tran, Bing Yin, Mylène Jampanoï


    Zehn Jahre ist es her, dass der Fotograf François nach einem Streit mit seinem Vater die Brücken zum chinesischen Teil von Paris abgebrochen hat. Als seine Freundin Sophie ihm mitteilt, dass er Vater wird, ahnt er, dass er für sein Kind den Kontakt zu seiner Familie erneuern muss. Mit einem Freund als moralische Unterstützung wagt er sich zurück nach "Chinatown". Der familiäre Neubeginn wird schwerer als gedacht. Obwohl auch François von Vergebung weit entfernt ist, versucht er, das Herz seines Vaters zurückzugewinnen. Tragikomödie.

    88 Minuten

    Weitere Vorführungen

    Samstag, 24. August 2019 20:30 Uhr
    Sonntag, 25. August 2019 17:30 Uhr

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  • 18:00

    22. August 2019

    Leberkäsjunkie

    Deutschland 2019
    Regie: Ed Herzog
    Buch: Stefan Betz, Ed Herzog
    Kamera: Stephan Schuh
    Musik: Martin Probst
    Darsteller: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Eva Mattes, Robert Stadlober, Manuel Rubey, Anica Dobra


    Franz Eberhofer bekommt es mit seinem bisher schlimmsten Widersacher zu tun: Cholesterin. Ab jetzt gibt’s nur noch gesundes Essen! Zu den Entzugserscheinungen gesellen sich Schlafmangel und stinkende Windeln, weil Halb-Ex-Freundin Susi Franz verpflichtet hat, auf den gemeinsamen Sohn Paul aufzupassen. Die Verziehung des Sprösslings kriegt er gut hin, aber wie immer ist die Idylle von Niederkaltenkirchen getrübt: Es gibt Brandstiftung, Mord und Bauintrigen. Krimi-Komödie, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Rita Falk.

    97 Minuten

    Weitere Vorführungen

    Freitag, 23. August 2019 20:45 Uhr
    Samstag, 24. August 2019 16:00 Uhr
    Sonntag, 25. August 2019 11:00 Uhr
    Montag, 26. August 2019 18:00 Uhr
    Dienstag, 27. August 2019 20:45 Uhr
    Mittwoch, 28. August 2019 18:00 Uhr
    Sonntag, 01. September 2019 20:00 Uhr
    Dienstag, 03. September 2019 18:15 Uhr

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  • 20:30

    22. August 2019

    Der unverhoffte Charme des Geldes

    Kanada 2018
    Regie: Denys Arcand
    Buch: Denys Arcand
    Kamera: Van Royko
    Musik: Mathieu Lussier, Louis Dufort
    Darsteller: Alexandre Landry, Maripier Morin, Rémy Girard, Maxim Roy, Pierre Curzi, Vincent Leclerc, Louis Morissette, Florence Longpré


    Der eingefleischte Kapitalismusgegner Pierre-Paul kommt zufällig und buchstäblich an Säcke voller Geld. Sehr bald stellt sich für ihn die Frage: Wohin mit dem Zeug? Denn nicht nur die Mafia und das Finanzamt, sondern auch zwei gewiefte Polizisten haben großes Interesse an seinem neuen Reichtum. Doch mithilfe eines gerade aus dem Knast entlassenen Finanzgenies, eines Offshore-Bankers und einer neuen, teuren Freundin gelingt es ihm, ein System auszutricksen, in dem alles nur auf Erfolg und Geld ausgerichtet ist. Satirische Komödie.

    123 Minuten

    Weitere Vorführungen

    Freitag, 23. August 2019 18:15 Uhr
    Sonntag, 25. August 2019 15:00 Uhr
    Montag, 26. August 2019 20:30 Uhr
    Dienstag, 27. August 2019 18:15 Uhr
    Mittwoch, 28. August 2019 20:30 Uhr

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Programmvorschau

Son­der­ver­an­stal­tun­gen

Freitag 30. August

  • 20:00

    30. August 2019

    Markus Mauthe: An den Ränder der Welt

    Eintriit frei !!! GREENPEACE präsentiert die Live-Multimedia Show
    Im März 2015 brach Markus Mauthe nach Afrika auf. In Namibia wollte der bekannte Naturfotograf und Umweltaktivist bei den San und Himba sein neues Projekt starten. Die indigenen Gemeinschaften waren ihm schon von seiner ersten Reise nach Afrika Anfang der neunziger Jahre bekannt. Obwohl Vollprofi und seit über 30 Jahren in den entlegensten Winkeln der Erde mit seiner Kamera unterwegs, hatte Markus Mauthe durchaus Respekt vor der Herausforderung, sich drei Jahre lang vor allem mit Menschen zu beschäftigen. „Zuvor waren ja eher Landschaften und Tiere mein fotografisches Metier“, sagt der Fotograf, „da tat es gut mit Kulturen zu starten, die mir nicht gänzlich fremd waren“.

    Sein letztes Fotoshow-Projekt „Naturwunder Erde“, in Kooperation mit Greenpeace entwickelt, war ein Riesenerfolg. Mehr als 95.000 Menschen hatten sich in über 400 Vorstellungen begeistert mitreißen lassen. Als Vortragskünstler versteht Markus Mauthe sein Handwerk wie kaum ein Zweiter: Seine Bilder sind mehr als ästhetisch ansprechende Abbildungen wunderschöner Naturräume. Denn hinter der Kamera steht nicht nur der Fotokünstler sondern auch der Umweltaktivist. Seine tiefe Liebe zur Natur drückt sich in jedem Bild aus, ihm geht es um die Abbildung der inneren Essenz, um das gegenwärtige Wunder, das sich in jeder Pflanze und in jedem Tier in allen Lebensräumen der Erde zeigt. Umso stärker wirken da Mauthes persönliche Erlebnisse und Geschichten auf den Zuschauer, die davon erzählen, wie diese Naturwunder fast überall durch Umweltzerstörung und Klimaveränderungen bedroht sind.

    Der Eintritt ist frei ! Reservierungen sind allerdings nicht möglich ! Wir bitten um ihr/euer Verständnis.


    Wie etwa in den Bergregionen Myanmars, wo es noch Chin Frauen mit Gesichtstätowierungen gibt. Der Legende nach ließen sich die Chin Frauen ihre Gesichter tätowieren, um sich gegen die gewaltsame Verschleppung durch einen König zu erwehren. Seit den 1960er Jahren ist diese Praxis vom Staat jedoch verboten. Heute tragen nur noch ältere Frauen den filigranen Gesichtsschmuck - mit ihnen wird die jahrhundertalte Tradition aussterben.

    Staatliche Repressionen, Globalisierung und Klimawandel drängen auf allen vier Kontinenten und 22 Ländern, in denen Markus Mauthe für sein neues Programm unterwegs war, die Indigenen an die Ränder der modernen Welt. Etwa in Südäthiopien, wo im Omo-Tal massiv Industrieprojekte angeschoben werden und die besondere ethnologische Vielfalt der Region bedrohen. Landraub in großem Stil ermöglichen Zuckerrohrfelder von gigantischer Größe - um sie zu bewässern, wird der Omo mit Staudämmen gezähmt. Unter den Auswirkungen leiden vor allem jene Gemeinschaften, die traditionell von und mit der Natur leben. Wie die Dasanech. Früher brachte die Regenzeit Überschwemmungen, der Fluss trat über das Ufer und spülte wichtige Mineralien auf die Felder. Durch die Staudämme ist die Lebensgrundlage der Dasanech praktisch zerstört. Immer öfter sieht man im Omo-Tal jetzt die weißen Zelte der Welthungerhilfe.

    Die neue Vortragsreihe von Markus Mauthe zeigt Bilder einer verschwindenden Welt. Eindringliche Portraits und Szenen indigenen Lebens geben die ungeheure Vielfalt und Schönheit menschlicher Kulturen wieder. Noch gibt es sie, die traditionellen Lebensweisen, doch sie vermischen sich immer stärker mit der Außenwelt. Mehr und mehr Menschen verlieren ihre Identität, weil ihnen ihre Lebensgrundlage genommen wird. "Natürlich gehören Veränderungen zum Leben dazu, verändern sich Gesellschaften. Doch die Dynamik, das Tempo und die Art und Weise, in der sich ihre Lebensweisen durch unser Eingreifen und Handeln verändern (müssen), war vermutlich noch nie so hoch wie jetzt. Unsere kapitalistische Denke, Landraub, die Ressourcenverschwendung der westlichen Welt – das alles hat insbesondere dort einen Einfluss, wo man selten hinschaut, wo Menschen bis heute anders leben und vielleicht eher am Rande der jeweiligen Gesellschaften. Mit ‚An den Rändern des Horizonts‘ versuche ich denen eine Stimme zu geben, die viel zu oft ungehört bleiben. In dem ich ihre Geschichte erzähle, hoffe ich andere zum Nachdenken anzuregen, auf welche Art und Weise und mit welchen Werten wir in Zukunft eigentlich leben wollen“, sagt Greenpeace-Fotograf Markus Mauthe.

    Trailer: An den Rändern der Welt

Sonntag 20. Oktober

  • 19:00

    20. Oktober 2019

    Andreas Altmann

    Leben in allen Himmelsrichtungen
    Andreas Altmann einmal mehr bei uns als gerngesehender Gast auf der MAGAZIN Bühne. Dieses Mal liest er aus seinem dann gerade erschienenem Buch “ Leben in allen Himmelsrichtungen “. Wer Altmann schon einmal erlebt hat, weiß dass es wieder ein sehr interessanter Abend zu werden verspricht...
    Einheitspreis € 16,00 bei freier Platzwahl
    Kartenreservierung ist ab Ende September hier möglich


    Wer in fremde Länder und ferne Gegenden reist, wird dreifach belohnt: Er lernt die Welt, die Weltbewohner und sich selbst kennen. Nur wenige können davon besser erzählen als Andreas Altmann, der begnadete Reporter, der uns in diesem Buch auf seine Reisen mitnimmt und an seinen wundersamen, zuweilen heiteren, bisweilen erschütternden oder aberwitzigen Begegnungen teilhaben lässt. Jeder Erdteil kommt vor. Mit Gütigen und Bösen, mit Waghalsigen und Verzweifelten, mit Frauen und Männern, die um ihr Leben bangen, und anderen, die vor Übermut schäumen - und mit Landschaften, die ein Herz aus Stein rühren. Der Band versammelt die besten von Altmanns gefeierten Reportagen, ein literarisches Reisebuch voller Leben in allen Himmelsrichtungen.

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